Zur Entstehungsgeschichte des PSZD
Die Anfänge des Ganzen liegen genau ein halbes Jahrhundert zurück. Der Kinderhort der Christengemeinschaft begann in Dortmund 1952 mit seiner Arbeit, seinerzeit noch in der Wohnung des damaligen Pfarrers Brock.
Drei Jahre danach zog die erste Kindergartengruppe in den Raum der Christengemeinschaft in die Hainallee, und weitere Umzüge folgten. Auch eine erste Initiative zur Gründung einer Waldorfschule entstand Anfang der sechziger Jahre in der größten Stadt Westfalens, aber es mangelte an geeigneten Räumen in Dortmund, und so musste man ausweichen in die Rudolf-Steiner-Schule Bochum-Langendreer.
Erst 1970 kam es dann zur Gründung des Rudolf-Steiner-Schulvereins Dortmund, der mit je einer Klasse 1 und 2 im Dortmunder Stadtteil Barop Pavillons beziehen konnte und sich später dort räumlich vergrößerte. Auch der Beginn der Arbeit des Christopherus-Hauses fällt in diese Zeit. Das Christopherus Haus, welches sich um seelenpflegebedürftige Kinder kümmert, hatte 1970 bereits vier Klassen in einer Tagesbildungsstätte eingerichtet. Zwei Jahre danach folgte dann die Umwandlung in eine Sonderschule.
Außerdem konnte das Christopherus-Haus das nicht länger genutzte Gelände der ehemaligen Dortmunder „Zeche Gottessegen“ anpachten, auf dem heute die anerkannte Werkstatt für Behinderte angesiedelt ist.

