Und heute ?
Wie sieht es heute im PSZD e. V. aus?
Was sich die Gründer einst erhofften, ist nun also wahr geworden. Ein enormer Kraftaufwand war notwendig, das ganze Gebilde PSZD selbst ist gesund. Die Vorstandsmitglieder des PSZD-Vereins, Friedrich Genz, Dozent am Rudolf Steiner Berufskolleg, Gerhardt Vögele, Lehrer an der Rudolf-Steiner-Schule, und Martin Payerle, Klassen- und Fachlehrer in der Oberstufe der Georgschule sind zufrieden: „Was wir hier machen, ist so gut, dass wir alles pflegen und bewahren möchten“, meinen sie.
Aber allein beim Bewahren soll es nicht bleiben. Ein Punkt, der sozusagen ständig auf der Tagesordnung steht, wenn die fünf ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des PSZD e.V., Friedrich Genz, Martin Paierle, Helmut Reubelt, Gerhardt Vögele und neuerdings Christiane Baer, sich zusammensetzen, ist die Frage: „Wie können wir das Zusammenleben der einzelnen Mitglieder untereinander fördern?“
So gehen beispielsweise die Absolventen des Berufskollegs vom gleichen Menschenbild aus wie die Seminaristen der Altenpflegefachschule. Hier könnte also im Unterricht eine Zusammenarbeit stattfinden. „Wenn jeder hier einzeln nur für sich arbeiten würde, dann wäre das Ganze nicht zu haben“, erläutert Gerhardt Vögele.
Also, zusammenlegen, was zusammen machbar ist, vielleicht ist dies auch ein Grund für den wirtschaftlichen Erfolg. „Im Beton unserer Gebäude steckt viel Geld von Eltern und Freunden, das letztlich wieder ins Geistesleben gehört, denn dafür wurde es hergegeben...“, sagt er, und fühlt sich daher auch verpflichtet, nicht nur mit einer abgesicherten Gegenwart zufrieden zu sein, sondern auch stets die Zukunft im Auge zu behalten, die Enkelkinder der Gründereltern sozusagen heute schon fest im Blick.
(Siehe in diesem Zusammenhang "Gut Königsmühle")



