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Unsere Unterrichtsorganisation

Pro Ausbildungsjahr können bis zu fünfzig Seminaristen aufgenommen werden, diese werden auf zwei Kurse verteilt, d.h. die Ausbildung ist zweizügig organisiert, es gibt jeweils zwei Kurse in der Unterstufe und zwei Kurse in der Oberstufe.

Alle Unterrichte werden im Rahmen sog. Epochen erteilt. Das heißt, ein Unterrichtsgegenstand bzw. Fach wird über einen längeren Zeitraum (in der Regel drei Wochen) täglich von Montag bis Freitag über zwei Unterrichtsstunden (90 Minuten) unterrichtet.

Acht Stunden hat der Tag: Es finden täglich zwischen 8.10 Uhr und 15.30 Uhr vier solcher Kurszeiten statt. Diese Unterrichtsorganisation bietet viele Vorteile. Ein Fachgebiet oder Thema kann intensiver bearbeitet werden, weil der Unterricht nicht über das Jahr verteilt werden muss. Der Unterricht kann auf diese Weise oft so gestaltet werden, dass die Lern-, Ausbildungs- und Entwicklungssituation der Studierenden besser berücksichtigt werden. Gedanklich, künstlerisch und praktisch ausgerichtete Kurse können oft sinnvoll kombiniert werden.

Projektphasen: Im Hinblick auf die Erfordernisse der späteren Berufstätigkeit sind uns, wie bereits angedeutet, folgende Leitmotive für die Ausbildung wichtig:

Selbstorganisations- und Handlungsfähigkeit.

Um für derartige Fähigkeiten Entwicklungsräume zu bieten, werden besonders im zweiten Ausbildungsjahr wesentliche Inhalte in Form von Projekten erarbeitet. Das heißt, dass die Seminaristen Form, Ablauf und Inhalt ihrer Arbeit (unter vorab vereinbarten Bedingungen) weitgehend selbst bestimmen und die Dozenten die Rolle von Beratern einnehmen.