Unser Ausbildungskonzept
Zur Waldorfpädagogik
Die von Rudolf Steiner begründete anthroposophische Menschenkunde ist ein Grundelement unseres Ausbildungskonzepts. Sie bildet den Ausgangspunkt für eine Einführung in die Waldorfpädagogik und für ein erweitertes Verständnis menschlicher Existenz. Vor diesem Hintergrund ergibt sich dann eine Vielzahl von inhaltlichen und methodischen Elementen, mit denen menschliche Entwicklung aufmerksam begleitet und gefördert werden kann.
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Zu den Leitmotiven unserer Ausbildung
Inhalt und Verlauf der Ausbildung orientieren sich natürlich an den Vorgaben der staatlichen Ausbildungsordnung. Es geht darum, notwendige Kenntnisse zu erwerben, entwicklungspsychologische Zusammenhänge zu verstehen und sich berufsspezifische Fertigkeiten anzueignen. All das ist unverzichtbar, aber erst in zweiter Linie von Bedeutung. Wer Kinder und Jugendliche als ErzieherIn begleiten will, hat sich in erster Linie die Aufgabe zur Selbsterziehung gestellt.
Der Prozess der Selbsterziehung lässt sich im Rahmen von Unterricht eigentlich nicht organisieren. Letztlich kann jeder Studierende entsprechende Entschlüsse nur für sich fassen und durchführen. Die Ausbildung und das Leben am Rudolf Steiner Berufskolleg Dortmund sind so organisiert, dass jeder, der es will, hinreichend Gelegenheit und Ansatzpunkte hat, sich im Hinblick auf vier Basisfähigkeiten auf den Weg zu machen:
- Wahrnehmungsfähigkeit
- Handlungsfähigkeit
- Begegnungsfähigkeit
- Selbstorganisation
Künstlerische Fächer
In Bezug auf diese vier Leitmotive haben die künstlerischen Fächer in unserem Konzept einen besonderen Stellenwert. Auf keinem anderen Gebiet kann man schöpferisches und situations–gerechtes Handeln sowie den Umgang mit sich selbst besser erlernen. Im Rahmen unseres Unterrichtsangebots gibt es vier Bereiche: Eurythmie, Malen/Zeichnen/ Plastizieren und Musik.
Wenn es gelingt, die der künstlerischen Tätigkeit inne–wohnende Qualität und die damit verbundene Haltung im Rahmen der Erziehung zu entfalten, beginnt das zu leben, was Rudolf Steiner die "Erziehungs-Kunst" nennt.






